Der Übertragungsnetzbetreiber TenneT Germany hat die Planfeststellungsunterlagen für den Nordabschnitt der Ostniedersachsenleitung bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) in Hannover eingereicht. Damit startet das Genehmigungsverfahren in die entscheidende Phase.
Die rund 150 Kilometer lange Leitung zwischen der Elbe bei Geesthacht und Wahle bei Braunschweig soll künftig Wind- und Sonnenstrom aus der Region in das überregionale Stromnetz integrieren. Sie ist eine zentrale Nord-Süd-Verbindung. Der nördliche Abschnitt verläuft auf 54 Kilometern von der Elbe an der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein bis zum Umspannwerk Stadorf bei Uelzen.
Zu Beginn der Offenlage der Genehmigungsunterlagen im Planfeststellungsverfahren geht TenneT vom 3. bis zum 5. März 2026 auf Info-Tour durch die Region. Bürgerinnen und Bürger können sich vor Ort über die Planungen informieren und mit dem Projektteam ins Gespräch kommen.
Termine:
- Di., 03.03.2026 | 10:00–12:30 Uhr
Gemeindehaus Tespe, Schulstraße 8, 21395 Tespe
- Di., 03.03.2026 | 15:30–18:00 Uhr
Bobby’s Fairplay, Häcklinger Weg 49, 21335 Lüneburg
- Mi., 04.03.2026 | 10:00–12:30 Uhr
Vereinsheim TuS Reppenstedt, Am Sportpark 1, 21391 Reppenstedt
- Mi., 04.03.2026 | 15:30–18:00 Uhr
Gasthaus Bernd Benecke, Hauptstraße 36, 21447 Handorf
- Do., 05.03.2026 | 10:00–12:30 Uhr
Gasthaus Grote, Hauptstraße 8, 21406 Barnstedt
- Do., 05.03.2026 | 15:30–18:00 Uhr
Gasthaus Wellmann, Hauptstraße 9, 29581 Gerdau
Die Offenlage der Genehmigungsunterlagen erfolgt vom 5. März bis einschließlich 4. April 2026. In diesem Zeitraum sind die Planungen online auf Website der NLStBV einsehbar. Parallel veröffentlicht TenneT auf der Projektwebseite den Trassenverlauf und die Maststandorte im Projektatlas. Hier finden Sie auch weitere Informationen zum Planfeststellungsverfahren, zu den Beteiligungsmöglichkeiten und zum Projekt Ostniedersachsenleitung. Die Frist für Stellungnahmen – beispielsweise von Eigentümern, Anwohnern oder Gemeinden – endet am 20. April.
Der Planfeststellungsbeschluss für den Nordabschnitt wird für 2027 erwartet. Darin legt die Genehmigungsbehörde unter anderem die endgültigen Maststandorte und Zuwegungen für die Bauarbeiten fest, aber auch Kompensationsmaßnahmen. Nach derzeitigem Planungsstand ist der Baubeginn für 2028 geplant.
